BF086/02: Grundlagen für eine gleichstellungsorientierte Regionalentwicklung

Zielsetzung

Im Rahmen dieses Projektes sollen geschlechtsspezifischen Wirkungen der räumlichen Organisation der Gesellschaft analysiert werden. Zielsetzung ist die Erarbeitung von Strategien und Interventionsmöglichkeiten in Hinblick auf die Verwirklichung einer gleichstellungsorientierten Regionalentwicklung. Aufbauend auf wichtige Diskursmuster um Konzepte für die Gleichstellung der Geschlechter wird zu Beginn die Basis für das Verständnis von gleichstellungsorientierter Regionalentwicklung entwickelt. Im Anschluss daran wird der Fragenkomplex um die Reproduktion von Geschlechterungleichheit durch die Regional- und Raumplanung und die Ansprüche von Frauen an den Raum behandelt. Die daraus resultierende theoretische Reflexion und Formulierung feministischer Kritik dient als Grundlage für die Analyse von Informationen über die Lebenszusammenhänge von Frauen auf regionaler Ebene und die Erarbeitung von Handlungsoptionen und Interventionsmöglichkeiten „für Frauen“ im Rahmen von Regionalpolitik.

Projektleitung und Koordination

Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien (Elisabeth Aufhauser)

Auftraggeber

Bundeskanzleramt, Abt. IV/4

Projekt

abgeschlossen