FF18: Räumliche Entwicklung des Berggebietes und des benachteiligten Gebietes in Österreich

FF 18
Im Zuge des österreichischen EU-Beitritts wurde die Bergbauernförderung sowie die Förderung für andere benachteiligte Gebiete an das EU-System bezüglich der benachteiligten Gebiete angepaßt. Zu den markantesten Änderungen gehört neben der unterschiedlichen Bemessung der Förderungshöhe die Abgrenzung von Gebietskategorien. Die österreichische betriebsindividuelle Feststellung der Erschwernisverhältnisse der Bergbauernbetriebe ist aber weiterhin für die Bemessung der Förderhöhe relevant und wird durch die Übernahme des Systems des neuen Berghöfekatasters in den nächsten Jahren noch verfeinert werden. 

Mit der vorliegenden Publikation wird ein Überblick über wesentliche Kennziffern der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach den tatsächlich abgegrenzten Kategorien benachteiligter Gebiete vorgelegt sowie eine Differenzierung nach den Erschwerniszonen ermöglicht. Da die Auswertungen, die durch das Land- und Forstwirtschaftliche Rechenzentrum (LFRZ) bearbeitet wurden, für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebszählungen 1980 und 1990 sowie die Agrarstrukturerhebung 1995 durchgeführt wurden, konnten auch wesentliche Entwicklungstrends der Land- und Forstwirtschaft in diesen Gebietskategorien erfaßt werden. Darüber hinaus wurde eine Analyse der Bevölkerungsentwicklung und weiterer wichtiger sozio-ökonomischer Indikatoren für die einzelnen Kategorien des benachteiligten Gebietes in die Studie integriert.

Die Analyse der Strukturdatenentwicklung wird durch eine umfassende tabellarische Präsentation nach den Gebietskategorien und den Erschwerniszonen ergänzt. Hauptergebnisse der Arbeit sind:

 

Die räumlichen Entwicklungsmuster der Land- und Forstwirtschaft in den untersuchten Gebietskategorien wären für spezifische kleinräumige regionale Untersuchungen weiter zu differenzieren. Die Analyse der Entwicklung der Betriebe nach Erschwerniszonen zeigt bereits, daß bei einer solch detaillierten Betrachtung weiterreichende Unterschiede festzustellen sind.

Facts & Features Nr. 18 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien 1998. 80 Seiten

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