BF004/80: Analyse der Motive, Hemmnisse, Chancen und Grenzen der überbetrieblichen Kooperation

Beispiel der Maschinen- und Betriebshilferinge

Bei der horizontalen Kooperation auf der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe unterscheidet man drei Integrationsstufen mit unterschiedlicher Kooperationsintensität. Die erste Stufe ist die gemeinsame Nutzung von Produktionsfaktoren (insbesondere Maschinen bzw. Arbeit). Die zweite Stufe sind Einzelproduktgemeinschaften bzw. Betriebsgemeinschaften. Die dritte Stufe wäre die Fusion von Einzelbetrieben zu Gemeinschaftsbetrieben.
Im gegenständlichen Forschungsprojekt wird lediglich die erste Stufe der Integration behandelt, die in ihrer Ausformung als Maschinengemeinschaften und Maschinen-und/oder Betriebshilferinge einige Bedeutung hat. Insbesondere die Maschinen- und Betriebshilferinge werden von Agrarwissenschaftern und sich daran beteiligenden Landwirten überwiegend als brauchbare Form der überbetrieblichen Zusammenarbeit eingestuft. Brauchbar insofern, da sie einerseits geeignet sind, den Aufwand in Form von Maschinenkapital zu senken und damit das landwirtschaftliche Einkommen zu verbessern; andererseits die Arbeitsbelastung zu verringern und damit das Landleben zu humanisieren.

 

Projekt

abgeschlossen

weiterführende Literatur

  • Wiesinger, Georg, Knöbl, Ignaz, Kogler, Michael (1999): Landwirtschaft zwischen Tradition und Moderne. Über den Struktur- und Wertwandel in der österreichischen Landwirtschaft. Forschungsbericht Nr. 42 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen. Wien. 272 Seiten.


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