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Einladung zu: Die Agro-Gentechnik zwischen Gen-Verschmutzung und Gentechnikfreiheit

Buch-Präsentation und Diskussion

„Die Agro-Gentechnik zwischen

Gen-Verschmutzung und Gentechnik-Freiheit“

 Autor: Josef Hoppbichler


an der Bundesanstalt für Bergbauernfragen
Marxergasse 2/Mezzanin
1030 Wien am Dienstag,
16. November 2010 14:00 – 15:30


mit einleitenden Worten von

Markus Schörpf (Obmann der ARGE-Gentechnik-frei)

Moderation:

Elisabeth Loibl

 

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Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen hat sich im Rahmen eines mehrjährigen Projektes intensiv mit der globalen
Entwicklung des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) sowie mit den damit verbundenen wirtschaftlichen,
sozialen und politischen Dimensionen auseinandergesetzt:

Jetzt ist es endlich fertig – das Buch über
„Die Gen-Verschmutzung und die Gentechnik-Freiheit“

Es analysiert die wichtigsten Entwicklungstendenzen und Problembereiche der Agro-Gentechnik sowie die unterschiedlichen Politik-Reaktionen differenziert nach Ländern und geografischen Regionen: Nordamerika (USA und Kanada), Südamerika (Argentinien und Brasilien), Asien (Japan, Indien, China), Australien und Europa (EU, gentechnikfreie Regionen).

Eine solche Analyse war notwendig, um den Weg eines „gentechnikfreien Österreich“ abzusichern und ihn gleichzeitig in den internationalen Kontext einzubetten.
Nicht verschwiegen wird, dass die Agro-Gentechnik ein globales Problem ersten Ranges ist. Eine Hundert-Prozent-Gentechnikfreiheit, wenn eine landwirtschaftliche Kulturpflanze als GVO angebaut wird, ist durch das Potential der Auskreuzung der Pflanzen und vor allem durch die Vermischung der Ernteprodukte und Nahrungsbestandteile im Rahmen globaler Handelsströme nicht mehr möglich. Deshalb ist auch von „Gen-Verschmutzung“ die Rede, ein Begriff, der vom Nobelpreisträger Georges Köhler bereits 1992 geprägt wurde.

Allein die bisherigen Großversuche mit GV-Pflanzen – zu 80 Prozent handelt es sich um herbizidresistente, d.h. pestizidbedürftige Pflanzen - bedingen, dass die globalen Probleme mit GVO-Verunreinigungen stark zugenommen haben, und sich gleichzeitig enorme Risikopotentiale im globalen Maßstab ankündigen.
Dieses Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem Problem des GVO-Anbaus und der Gen-Verschmutzung, sondern versucht auch die alternativen Ansätze für Gentechnikfreiheit insbesondere für Europa aufzuzeigen. Das Umfeld der Agro-Gentechnik ist zwar schwierig und komplex - aber angesichts der Alternativen nicht hoffnungslos.

 

 

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„Die Agro-Gentechnik zwischen Gen-Verschmutzung und Gentechnikfreiheit“ – 378 Seiten, 107 Tabellen, 62 Abbildungen - Forschungsbericht Nr. 64 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen kann über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   als Buch zum Preis von € 23,-- bestellt werden.

 


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