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Biolandbau

biolandbau
Die Agrarische Umweltpolitik als Schnittstelle zwischen der Agrar- und Umweltpolitik hat in Österreich, als Antwort auf verschiedene negative Effekte der Intensivierung der Landwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg (Überschussproblematik, steigende Umweltprobleme), etwa seit Ende der 1980er Jahre an Bedeutung gewonnen.

Mit dem EU-Beitritt ist dieser Politikbereich vor allem aber auch bezüglich der Sicherung der bäuerlichen Einkommen und der verstärkten umwelt- und naturschutzorientierten sowie regionalpolitischen Zielsetzungen in ländlichen Regionen ins Zentrum agrar- und umweltpolitischer Diskussionen gerückt.
Im Rahmen dieses Forschungsfeldes werden vor allem zwei Schwerpunkte bearbeitet. Einerseits wird das Agrarische Umweltprogramm ÖPUL, speziell in sozioökonomischer und konzeptioneller Hinsicht (Effektivität, Verteilungswirkung), im Zuge verschiedener Evaluierungsarbeiten Bewertungen und Analysen unterzogen. Andererseits bildet der biologische Landbau, als zentrales Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft bzw. Regionalentwicklung, den zweiten Schwerpunkt. Neben strukturellen und agrarpolitischen Problemstellungen sollen vor allem Fragen der regionalwirtschaftlichen Relevanz (Modell Bioregionen) behandelt werden sowie die zunehmenden Konventionalisierungs-, Entideologisierungs- und Funktionalisierungstendenzen des biologischen Landbaues kritisch hinterfragt werden.

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