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Einladung zum Vortrag: Mythos Klimakiller Kuh

Potentiale nachhaltiger Beweidung für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klima

 

Vortrag mit Dr. med. vet. Anita Idel

 

Wann: Freitag, 22. Februar 2019           10:00 – 12:30
Wo:  im FESTSAAL Marxergasse 2/ Mezzanin, 1030 Wien (Bei Bahnhof Wien Mitte/Landstraße)


Rinder werden seit Jahrzehnten als „schlechte Futterverwerter“ diskriminiert und stehen inzwischen als „Klima-Killer“ am Pranger. Nicht weniger verkannt wird das Grasland: Sein häufigstes Synonym lautet „nicht-ackerfähiges-Land“. Obwohl Grasland weltweit 70 Prozent und Dauergrünland in Österreich 47 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht, wird es somit nicht mit seinen Potenzialen charakterisiert, sondern mit etwas, das es nicht kann.
Im Gegenteil: Grasland und Rinder haben ein großes Potenzial für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz.
Warum werden die Potenziale nachhaltiger Beweidung und Bewirtschaftung nicht erkannt – und in der Folge kaum genutzt? Welchen Unterschied macht die Form der Tierhaltung für unser Klima? Was haben die Kuh und ihre Weide mit Bodenfruchtbarkeit zu tun und warum ist das auch heute so wichtig?
Grasland ist in Jahrtausende langer Ko-Evolution mit Weidetieren entstanden. Bis heute ist es das größte Ökosystem weltweit und seine Böden speichern um 50% mehr Kohlenstoff als Waldböden. Dr. Anita Idel meint dazu auch: „Gerade im Berggebiet und im Alpenvorland Österreichs kommt dem Grünland und seinen Gräsern eine besondere Rolle im Klimaschutz zu – vorausgesetzt wir wissen, worauf wir in der Bewirtschaftung achten müssen.“

anita idel foto andreas schoelzel rinder

 

 

Dr. med. vet. Anita Idel ist Tierärztin und Mediatorin, forscht seit vielen Jahren für eine artgerechte und ökologisch angepasste Tierhaltung, ist Leadautorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD) und Haupt-preisträgerin des Salus-Medienpreis 2013 für „Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können“.

 

 

 

 

 

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