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Neueste Entwicklungen und Erfolgsfaktoren der Ländlichen Entwicklung

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Anlässlich der 4. Schwerpunktveranstaltung des österreichischen Vorsitzes "Berglandwirtschaft und Ländlicher Raum" im Rahmen der Alpenkonvention vom 19.-21. September 2006 in Innsbruck, hat Thomas Dax einen Vortrag zum Thema "Neueste Entwicklungen und Erfolgsfaktoren der Ländlichen Entwicklung" gehalten.

Die Bedeutung des ländlichen Raumes ist in den Alpenstaaten verglichen mit ihrer Gesamtfläche sehr unterschiedlich. So hat der ländliche Raum in Österreich beispielsweise überdurchschnittlich große Bedeutung (rund 78 % der österreichischen Bevölkerung leben in Regionen, die man im weitesten Sinne als ländlich bezeichnen kann), während hingegen Deutschland oder auch Italien zu den urbanisierten Staaten zählen.

 

In der Alpenkonvention und vor allem in ihren Durchführungsprotokollen kommt dem ländliche Raum und der ländlichen Entwicklung erwartungsgemäß ein hoher Stellenwert zu.

Der ländliche Raum ist stark von der Nutzung durch die Berglandwirtschaft geprägt, ca. 25% des gesamten Alpenraums wird landwirtschaftlich genutzt. Nach wie vor stellt die Landwirtschaft in vielen Regionen einen bedeutenden Beschäftigungsfaktor und eine wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung dar. Das ursprüngliche Ziel der ausreichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln hat an Bedeutung abgenommen, heute hat die Landwirtschaft eine multifunktionale Rolle innerhalb der Gesellschaft wie die Erhaltung der Kulturlandschaft, Schutz vor Naturgefahren und die Erhaltung und Verbesserung des Artenreichtums.


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