BF152/16: Climate change adaptation and protection from natural hazards: Capacity building for people with migration background in Austria (CCCapMig)

In diesem Forschungsprojekt sollen die Kenntnis und die Risikowahrnehmung von Zuwanderern für den Klimawandel und Naturkatastrophen in Österreich untersucht und Vorschläge zur verbesserten Anpassungsfähigkeit dieser Bevölkerungsgruppen erarbeitet werden.
Zahlreiche Untersuchungen verweisen darauf, dass Klimawandel und Naturkatastrophen von verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich wahrgenommen und Handlungsansätze für bestimmte Personen (u.a. MigrantInnen) nur unzureichend zur Verfügung stehen. Das fehlende Wissen in diesem Bereich ist Ausgangspunkt des Projektes. Die Untersuchungen sollen insbesondere im Bereich von wasser-bezogenen Naturkatastrophen, die im Zusammenhang mit Veränderungen auf Grund von Klimawandel vermehrt zu erwarten sind, durchgeführt werden. Neben der Analyse der gruppenspezifischen Kenntnisse, Erfahrungen und Handlungsansätzen, sollen Kommunikationswege zur Vermittlung von angepassten Verhaltensweisen und Vorsorge erarbeitet werden. Frühere Arbeiten des Klimafonds und die Österreichische Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (BMLFUW) haben auf die räumlichen und sozialen Aspekte im Zusammenhang mit der Zunahme dieser Ereignisse auf Grund des Klimawandels und die erhöhte Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen (durch die Betroffenen), Aspekte, die im Forschungsprojekt im Detail untersucht werden, hingewiesen.
Das Projekt im Klimafonds stellt die Relevanz der Berücksichtigung der spezifischen Zugänge von MigrantInnen zur Erfassung der Veränderungen des Klimawandels, am Beispiel wasser-bezogener Naturkatastrophen in den Vordergrund. Damit kann ein Beitrag zu langfristigen Strategien und der im Bergland Österreich besonders wichtigen Vorsorge im Bereich von Naturkatastrophen geleistet werden. 

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