BF135/13: Ex-Ante Evaluierung des Programms Ländliche Entwicklung 2014-2020 (LE 2020) in Österreich

Die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für den Zeitraum 2014 – 2020 (in der Folge: LE 2020) legt unter anderem die Einrichtung und die Ziele eines Monitoringund Evaluierungssystems fest. Dieses System soll die Fortschritte und die Verwirklichung der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums aufzeigen sowie die Wirkung, Effektivität, Effizienz und Relevanz der Interventionen im Bereich der ländlichen Entwicklung bewerten. Weiters soll es zu einer gezielt ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beitragen und schließlich einen gemeinsamen Lernprozess im Zusammenhang mit dem Monitoring und der Evaluierung unterstützen. Teil dieses Systems ist die Ex-ante-Evaluierung des Entwicklungsprogrammes.

Die Mitgliedstaaten müssen sicher stellen, dass im Rahmen der Ex-ante-Evaluierung die EvaluatorInnen ab einem frühen Stadium an der Ausarbeitung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum, der Ausarbeitung der Interventionslogik des Programms und der Festlegung der Programmziele beteiligt werden.

Das BMLFUW hat ein Konsortium von ÖIR und ÖAR rund um einen Evaluierungsverantwortlichen (Kernteam) und eine Reihe an EvaluatorInnen in spezialisierten Fachgebieten mit der Durchführung der Ex-ante-Evaluierung des LE 2020 beauftragt. Die BA für Bergbauernfragen wird in Zusammenarbeit mit dem Konsortium einen Teil der spezialisierten Fachgebiete bearbeiten (vor allem Basisdienstleistungen und Dorferneuerung in ländlichen Gebieten, Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete und LEADER).

Kooperationspartner

Projekt

abgeschlossen